Überall gibt es in Gemeinschaften einmal Schwierigkeiten. Was wir aber in dem Dorf erleben mussten, in das wir 2004 ( mehr notgedrungen ) gezogen sind bzw. ein kleines altes Bauernhäuschen dort gekauft haben, ist als schlimm zu bezeichnen. Was Andere nur vom Hörensagen kennen : Wir mussten es erleben.
Wir hatten bis 2004 in einem kleinen Städtchen gewohnt mit etwa 10 000 Einwohnern. Dort zur Miete in einem Haus, in dem die Vermieterin wohnte und eine Wohnung, die sich im Obergeschoss befand und durch Umbau bis unter das Dach ausgebaut war, so dass also quasi 2 Etagen zur Verfügung standen. Für Jemand aber mit Rollstuhl denkbar ungünstig. Da uns aber gekündigt wurde wegen Eigenbedarf waren wir nun dringend auf der Suche. Wer eine behindertengerechte Wohnung sucht, wird ein ums andere Mal vergeblich suchen. Aber es gab zu dieser Zeit für uns auch die finanzielle Möglichkeit ein kleines renovierungsbedürftiges Haus zu kaufen. Wodurch aber dem pflegenden Angehörigen also dem Verfasser dieser Zeilen noch mehr Arbeit quasi ins Haus standen. Neben Pflege und einem kleinen Betrieb nun also auch noch Umbau Arbeiten.
Während der Umbau Arbeiten gab es kaum Schwierigkeiten mit Nachbarn etc. Das änderte sich aber schnell, nachdem wir ca. 1 Jahr nach dem Kauf mit der Schwerstbehinderten einzogen.
Erwähnt muss noch werden, dass wir schon bevor wir hier einzogen einen "Feind" hatten. Der wohnt auch in dem Dorf und ihm gehörte bzw. gehört das Grundstück links neben unserem Grundstück. Richtigerweise muss man von 2 Grundstücken sprechen. Auf denen je 1 kleines Haus standen. Dieser Mann wollte anscheinend auch das Grundstück erwerben, das wir gekauft hatten. Er wollte aus 3 kleineren Grundstücken 2 sehr große Bauplätze machen, wobei er dies der Enkelin vermachen wollte. Die heute auch ein Haus auf den zusammengefassten 2 Grundstücken baute. Die 2 kleineren Häuser wurden abgerissen. Dieser Mann hat nun seine Wut oder Enttäuschung auf uns projiziert, wobei wir ja von seinen Plänen nichts wussten. Diese Wut oder was auch immer es war, sollten wir später noch zu spüren bekommen.
Demnächst und hoffentlich in rascher Abfolge die Fortsetzung. Am Ende werden wir vielleicht den Namen der Gemeinde nennen. Heute schon würden wir aussagen : Als Behinderte empfehlen wir, diese Gemeinde zu meiden in jeglicher Hinsicht ! Aber es gibt ja noch die Möglichkeit, dass sich Änderungen einstellen. Wobei wir den Glauben daran eigentlich schon aufgegeben haben
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